Wärmepumpe: Vorteile der BetaTherm® Erdwärmekörbe

  • Unabhängige Energiequelle und Wärmequelle
  • Deutlicher Kostenvorteil gegenüber Erdwärmesonden und Tiefensonden
  • Lange Lebensdauer der Anlagen
  • Keine Geräuschemissionen
  • Wartungsfrei
  • Gleichmäßiger Wärmeentzug aus einer Tiefe von 1 – 5 Meter
  • Regeneration des Bodens
  • Auch für Kühlung und Heizen und Kühlen geeignet
  • Individuelle Dimensionierung
  • Geringer Platzbedarf auf dem eigenen Grundstück
  • Einfache Genehmigungsverfahren
  • Einbau i.d.R. auch in Wasserschutzgebieten möglich (unter Auflagen)
  • Gärtnerische Nutzung bleibt möglich
  • Schneller Einbau ohne aufwendige Bohrung

 

Erdwärmeheizung: Funktionsweise der Geothermie

Das Erdreich besitzt eine hohe Wärme- bzw. Speicherkapazität. Durch den Wärmeeintrag im Sommer (Regen und Sonne) bleibt diese über mehrere Monate erhalten und die Bodentemperatur sinkt langsamer als die Lufttemperatur. In der Einbautiefe der Erdwärmekörbe herrscht selbst im kalten Februar in 1 – 5 Meter Tiefe noch eine Temperatur von ca. 5 Grad Celsius, die mit einer Erdwärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“ werden kann.

Der Erdwärmekorb bezieht seine Wärme aus der Erde aus einer Tiefe von ca. 3,9 m. Die Sole zirkuliert vom unteren Rand des Korbes nach oben und sorgt so für einen gleichmäßigen Wärmeentzug. Während Erdwärmekollektoren und Flächenkollektoren nur auf eine Erdschicht nahe der Frostgrenze zugreifen können, holt sich der Erdwärmekorb die benötigte Wärmeenergie auch aus tieferen, wärmeren Erdschichten. So kann trotz geringer Grundfläche ein sehr großes Erdvolumen als Energielieferant erreicht werden.

Wir sind seit über 20 Jahren von BetaTherm für den Einbau von Erdwärmekörben zertifiziert und Ihr Ansprechpartner in Unterfranken für das effiziente Erdwärme-Heizsystem.

Hier finden Sie das BetaTherm Handbuch mit den wichtigsten Informationen zum Thema Erdwärmekörbe und oberflächennaher Geothermie.

Download: Handbuch BetaTherm

Erdwärmesysteme für Heizen und Warmwasser

BetaTherm® Erdwärmesysteme eignen sich optimal für die Verbindung mit Wärmepumpen und können sowohl zum Heizen als auch zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Die erdgekoppelte Wärmepumpe nutzt die vorhandene Temperatur unterhalb der Erdoberfläche als thermische Energiequelle.

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Häufig gestellte Fragen:

Was ist ein Erdwärmekorb und wie funktioniert er?

Ein Erdwärmekorb ist ein spiralförmiger Korb zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie. Er wird in etwa 4 Meter tiefen Gruben im Erdreich installiert. Die Sole zirkuliert vom unteren Rand nach oben durch etwa 200 Meter lange PE-Rohre und sorgt für einen gleichmäßigen Wärmeentzug. Selbst im Winter ist noch eine Erdtemperatur von etwa 5°C vorhanden, welche die Wärmepumpe auf das benötigte Temperaturniveau für Heizung und Warmwasser anhebt.


Wie unterscheiden sich Erdwärmekörbe von klassischen Erdwärmesonden oder Flächenkollektoren?

Erdwärmekörbe werden oberflächennah eingebaut und benötigen kein Bohren, wodurch geringere Kosten entstehen. Sie sind genehmigungsfrei und lediglich anzeigenpflichtig. Erdwärmesonden hingegen erfordern Bohrungen bis 50 Meter Tiefe oder mehr, was höhere Installationskosten und ein Genehmigungsverfahren zur Folge hat. Flächenkollektoren benötigen einen großen Flächenverbrauch und haben durch die oberflächennahe Nutzung eine geringere Entzugsleistung im Winter.


Wie tief werden die Erdwärmekörbe in den Boden eingebracht?

Standard-Erdwärmekörbe nutzen eine Einbautiefe bis 3,9 Meter. Dadurch sind keine aufwendigen Bohrungen wie bei Erdwärmesonden erforderlich, was sowohl Zeit als auch Kosten spart.


Eignet sich mein Grundstück für den Einsatz von Erdwärmekörben?

Der Boden sollte die Bodenklasse 3-5 aufweisen. Bei felsigem Untergrund (Bodenklasse 6-7) entstehen höhere Kosten. Je nach Hausgröße und Dämmung werden beim Einfamilienhaus 3 bis 5 Erdwärmekörbe benötigt. Der Abstand von Korbmittelpunkt zu Korbmittelpunkt muss mindestens 7 Meter betragen.


Wie viel Fläche wird für die Installation benötigt?

Erdwärmekörbe haben einen geringen Platzbedarf im Vergleich zu Flächenkollektoren. Die gärtnerische Nutzung der Fläche bleibt weiterhin möglich. Je nach Hausgröße und Dämmung werden beim Einfamilienhaus 3 bis 5 Erdwärmekörbe benötigt, wobei der Abstand von Korbmittelpunkt zu Korbmittelpunkt mindestens 7 Meter betragen muss.


Ist eine Genehmigung für den Einbau von Erdwärmekörben erforderlich?

Das Genehmigungsverfahren ist einfach gehalten. Der Einbau ist meist auch in Wasserschutzgebieten unter entsprechenden Auflagen möglich. Außerhalb von Wasserschutzgebieten sind die Körbe lediglich anzeigenpflichtig.


Kann ich die Erdwärmekörbe auch in einem Wasserschutzgebiet einsetzen?

Ja, der Einbau ist in der Regel auch in Wasserschutzgebieten möglich. Dies erfolgt unter entsprechenden behördlichen Auflagen, die im Einzelfall zu prüfen sind.


Wie lange hält ein Erdwärmekorb-System?

Erdwärmekorb-Systeme haben eine lange Lebensdauer und sind wartungsfrei. Durch das verwendete PE-Rohr ergibt sich eine geschätzte Lebensdauer von 50 bis 100 Jahren, was sie zu einer langfristig rentablen Investition macht.


Welche Heizsysteme lassen sich mit Erdwärmekörben kombinieren?

Erdwärmekörbe eignen sich für Sole-Wasser-Wärmepumpen und sind besonders geeignet für Fußbodenheizungen aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen. Das System kann sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen eingesetzt werden und lässt sich optimal mit der Warmwasserbereitung kombinieren.

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